Dämonentage

Dämonentage

4. März 2019 0 Von Justine
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Autor: Nina McKay
Verlag: Piper
ISBN: 978-3492-28183-6
Seiten: 394 Seiten
D 14,99€
Zu kaufen bei: Amazon/ Thalia


Klappentext:

An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird.


Ich muss gestehen, ich liebe Bücher in denen es um Engel und Dämonen geht. Um Himmel und Hölle. Die „Anderswelt“ hat mich schon immer in ihren Bann gezogen. Deshalb musste „Dämonentage“ von Nina McKay einfach bei mir einziehen. Ich habe viele gute Bewertungen gelesen und hatte deshalb auch hohe Ansprüche an das Buch.

 Es war mein erstes Buch von dieser Autorin und ich muss sagen es wird nicht das letzte sein.  Sie hat einen tollen Schreibstil, dieser ist sowohl einfach zu lesen als auch frech und witzig. Am liebsten mag ich die Absätze in denen sich die Protagonisten Unterhalten. Da bleibt einem nichts anderes übrig als mit zulachen.

Bei den Protagonisten muss ich sagen, sie waren alle nett. Ich mochte sie alle. Aber leider hat es keiner geschafft mich in seinen Bann zu ziehen.  Manchmal blitze was Tiefes, Emotionales  durch, aber da wurde für mich leider nur an der Oberfläche gekratzt. Was ich sehr schade fand. Adriana ist schlagfertig, keine Frag, und doch hat sie mich sehr genervt. Diese verschlossene Art mochte ich nicht an ihr, wobei ich sagen muss zum Ende hin wurde es besser. An Cruz gefiel mir seine witzige Art. Diese Leichtigkeit die er in die Geschichte gebracht hat. Wenn er auf der Bildfläche erschien, flogen die Seiten nur so dahin.

Die Geschichte bzw. die Idee ist für mich einfach nur Grandios. Die Ausarbeitung war super. Genau das lies mich die Geschichte bis zum Ende lesen.  Anfangs war sie interessant, mysteriös und aktionreich. Man wusste einfach nicht warum der Clan sich so an Adrianas Fersen hing. Vor allem wollte ich wissen wie sie sich entscheidet. Die Geschichte wurde immer besser, bis plötzlich die „Luft“ raus war. Für mich wurde die Geschichte zu Mitte hin langatmig. Das suchen nach „Verbündeten“ hat mich doch irgendwo gelangweilt.  Zum Ende hin  wurde es dann aber wieder besser, viel besser. Es gab eine Wendung die ich nicht erwartet hätte. Das hat mich einfach nur umgehauen.

Für mich ein gutes Buch, bei welchem ich zwischenzeitlich einfach nicht mehr wollte. Doch das durchhalten hat sich gelohnt.  Ein Ende, das auf mehr hoffen lässt.