Fictional Reality

Fictional Reality

16. Januar 2017 0 Von Justine Sz.
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Autor: Christin C. Mittler
Verlag: Tagträumer Verlag

ISBN: 978- 3- 946843-03-0

Seitenzahl: 225 Seiten

Ebook

Ebook 3,99€   Taschenbuch 12,90€

Zu kaufen bei: Tagträumer Verlag  / Amazon

 

Klappentext:

Wenn ein Anderer deine Geschichte schreibt, was wärst du bereit zu tun,
um sie zu ändern? Der Unfalltod ihrer Familie reißt Alexandra in ein
tiefes Loch. Als habe sie nicht genug mit ihrem Verlust zu kämpfen,
passieren zudem immer häufiger unerklärliche Dinge. In ihr keimt ein
schrecklicher Verdacht. Etwas, das alles, woran sie glaubt, auf den Kopf
stellt. Doch kann es ihr womöglich auch das wiederbringen, wonach sie
sich am meisten sehnt?

Also, ich muss ehrlich sagen, ich fing an zu lesen und habe die ersten 44 Seiten komplett durchgeheult. So richtig! Ich dachte : `Genau so sollte es sein´ …..

Alex, verliert binnen Sekunden alles. Alles was sie liebt, was sie kennt und auch irgendwo alles was sie als Person ausmacht. Klar, man kann nachvollziehen wie sie sich fühlt. Ich habe mit ihr gelitten, so richtig und ohne wenn und aber. Sie tat mir so unendlich Leid.
Zum Glück hatte sie ihren Onkel, ihre Tante, und vor allem ihre Freunde. Die versuchten sie aus diesem Loch herauszuholen. Doch Alex ist in ihrer Trauer gefangen. Der einzige der in dieser Situation an sie rankommt ist Liam. Mit ihm kann sie über alles sprechen, und er ist immer für sie da.

Das Buch fängt (wie schon erwähnt) sehr emotional an. Man kommt gar nicht drum herum NICHT zu weinen. Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und flüssig. Man liest die Seiten ziemlich schnell weg.

Doch ich hatte (nach den 44 Seiten) Probleme mit dem Buch. Mir war diese Trauer nach einiger Zeit einfach zu viel. Es kam mir so vor als hätte man sich festgefahren und kommt da nicht mehr raus. Es passiert kaum was, was ich nicht schon erwartet hätte. Und mit Alex Entscheidung am Ende des Buches konnte ich mich persönlich gar nicht identifizieren.Sie wollte ihre Familie zurück, sie wusste warum genau ihr das passiert ist, doch ich hatte nicht den Eindruck, dass sie wirklich was versucht um es zu ändern.
Bis kurz vor dem Ende etwas entscheidendes passierte, etwas womit mich die Autorin wirklich überrascht hat. Somit fing ich am ende (mal wieder) an zu heulen.

Das Buch hat meiner Meinung ein paar schwächen. Trotzdem ist es ein gutes Buch für zwischendurch.
Deshalb vergebe ich  3 von 5 Traumfänger.