Alles, was ich sehe

Alles, was ich sehe

20. Juli 2016 0 Von Justine Sz.
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Autor: Marci Lyn Curtis
Verlag: Königskinder Verlag (Carlsen Verlag)

ISBN: 978-3-551-56022-3

Seitenzahl: 425 Seiten

Hardcover

D 18,99€ / A 19,60€

Zu kaufen bei: Amazon  Thalia Königskinder Verlag 

 

Klappentext:

***Hinreißendes Debüt aus den USA*** Maggie hasst ihr neues Leben als
Blinde. Sie will keine tapfere Kranke sein, und auf Unterricht von
anderen Blinden kann sie gut verzichten. Nach einem missglückten Streich
passiert es: Sie kann wieder sehen! Nur einen Ausschnitt der Welt,
genauer: einen zehnjährigen Jungen namens Ben. Mit Hilfe des altklugen
und hinreißenden Jungen scheint sie einen Teil ihres alten Lebens
zurückzubekommen. Und Bens großer Bruder Mason ist Sänger in Maggies
Lieblingsband. Und ziemlich attraktiv. Doch er lässt sie abblitzen, weil
er denkt, dass Maggie ihre Blindheit vortäuscht – was ja irgendwie
stimmt. Dann kommt heraus, warum sie ausgerechnet Ben sehen kann.
 Klappentext: Königskinder Verlag

Maggie ist Blind. Sie kommt mit dieser Situation nicht wirklich klar. Sie ist stur und hat all´ ihre Freunde aufgegeben. Am liebsten würde sie nur noch in ihrem “neuen” Zimmer sitzen und sich selbst bemitleiden. Ich muss sagen, egal wie negativ meine Beschreibung jetzt klingt, ich kann sie voll und ganz nachvollziehen. Ich meine, sie sieht 17 Jahre lang die Welt und dann, von einem moment auf den anderen ist sie Blind. Wer würde da nicht in selbstmitleid versinken?!
Mich hat ihre Entwiklung sehr beeindrukt. Sie wurde vom egositischen Teenager zu jemandem der für seine Freunde und die Menschen die sie liebt zu einer echten Kämpferin wird. Das hat sie meiner Meinung nach dem 10-jährigen Ben zu verdanken. Ben ist mein absoluter Lieblingsprotagonist in diesem Buch. Er ist ein kleiner Kämpfer, der stehts das gute in den Menschen sieht. Einer der egal wie schwer es für ihn ist, immer mit einem lächeln durch die Welt geht. Ich liebe den kleinen einfach. Er hat mich mehr als einmal zu lachen gebracht.
Mason ist Ben´s großer Bruder. Er ist der unnahbare Musiker, der Maggie ihre “Blindengeschichte” so gar nicht abkauft. Doch im Grunde ist er wirklich einfühlsam. Er versucht nur Ben zu schützen und macht alles für den kleinen.

Die Geschichte liest sich sehr gut und man kommt wirklich schenll in das Geschehen rein. Es gibt oft was zu lachen. Vor allem bei den Gesprächen von Maggie und Ben. Einfach herrlich.
Trotzdem habe ich wirklich viel geheult bei diesem Buch. Zum einen weil Maggie oft an die Zeit dachte als sie sehen konnte und zum anderen weil es zum ende wirklich sehr emotional wird.
Auf jeden Fall konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen ich wollte einfach die ganze Zeit wissen: “Warum kann sie ihn sehen?”

Was ich an diesem Buch so toll finde ist, es vermittelt einem etwas ganz besonderes. Egal wie schwer dein Schicksal ist, du kannst immer das beste daraus machen. Es ist genauso wie Ben zu Maggie sagt: >> Wenn ich etwas machen will, dann mache ich es einfach.<<

Wenn ihr jetzt neugierig auf Maggie, Ben und Mason seid, müsst ihr das Buch lesen.

Eine wirklich tolle Geschichte.
Absolute Weiterempfehlung !!!!!!
Ich vergebe 5 von 5 Traumfänger.